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Internationalität
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„Aus aller Welt ans UFZ – für einen lebenswerten Planeten“
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11 junge Wissenschaftler:innen, die in Sachsen und Sachsen-Anhalt arbeiten und leben, erzählen, was sie motiviert, am UFZ Lösungen für die globalen Klima- und Umweltprobleme zu erforschen. Der Film zeigt, dass das Wissen und die Tatkraft vieler unterschiedlicher Menschen aus der ganzen Welt notwendig sind, um den Herausforderungen Artensterben, Klimawandel und Umweltverschmutzung zu begegnen. Die Forschenden stehen stellvertretend für rund 1.200 UFZ-Mitarbeiter:innen aus mehr als 70 Ländern.
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FILMTIPP
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„Wo bleibt unser Wasser? Flüsse zwischen Klimawandel und Platzgerangel“
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Hitze, sinkende Grundwasserstände, ausgetrocknete Böden, belastete Flüsse: Der Klimawandel wirkt sich stark auf den Wasserhaushalt aus. Gleichzeitig gibt es zahlreiche Pläne, um das Wasser länger in den Auen zu halten und Flusslandschaften zu renaturieren. Doch warum werden viele Maßnahmen nur schleppend umgesetzt? Die Doku begleitet Wissenschaftler, Landwirte, Umweltverbände und Politiker in Thüringen, Sachsen und Sachsen-Anhalt. Einer der Protagonisten ist UFZ-Auenforscher Dr. Mathias Scholz.
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Projektstart
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„TripleBird“: Biodiversität messbar machen
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Vielerorts verschlechtert sich der Zustand von Ökosystemen, und die Bestände etlicher Tier- und Pflanzenarten sind rückläufig. In TripleBird nutzt das UFZ die in Deutschland sehr gut dokumentierten Bestandsentwicklungen von Vogelarten, um den lokalen Biodiversitätsrückgang nachzuweisen. Dazu werden eine technische Dateninfrastruktur aufgebaut, modellbasierte Szenarien entwickelt und Anwendungen für Naturschutz, Wirtschaft und Finanzsektor erarbeitet.
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Projektstart
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One Health: Umweltbelastung und Immunsystem
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Schadstoffe, psycho-soziale Stressoren, Antibiotika und ungesunde Ernährung beeinflussen das Immunsystem und das Mikrobiom des Menschen. Sie können zu einem erhöhten Infektionsrisiko, einer schlechteren Immunresilienz und einer veränderten Impfreaktion beitragen. Aber wie reagieren insbesondere Schwangere, Kinder und Jugendliche? Das ist Gegenstand des vom UFZ koordinierten Projekts EMVIC. Es nutzt dafür Daten aus der Mutter-Kind-Kohorte LiNA des UFZ.
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LESETIPP
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EU-Wiederherstellungsverordnung (W-VO): Chancen für den Forst
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Die EU-Wiederherstellungsverordnung der Natur sorgt für Unruhe im Forstsektor: Waldbesitzende befürchten Auflagen, wirtschaftliche Einbußen und eine Lähmung der forstlichen Praxis. Die UFZ-Forschenden Dr. Jessica Stubenrauch und Moritz Hermsdorf haben den Nationalen Plan zur W-VO analysiert. Demnach beruhen die Bedenken weitgehend auf strukturellen Missverständnissen und sind oft unbegründet. Wie Verbesserungen aussehen könnten, schreiben sie im Tagesspiegel Background.
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LESETIPP
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EU-Wiederherstellungsverordnung (W-VO): ein rechtswissenschaftlicher Kommentar
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Die UFZ-Forschenden Dr. Elisabeth Henn und Dr. Stefan Möckel kommentieren ausgewählte Artikel der EU-Wiederherstellungsverordnung. Die juristischen Ausführungen beschäftigen sich mit Fragen der Wiederherstellung von Land-, Küsten-, Meeres- und Waldökosystemen sowie von städtischen und agrarischen Ökosystemen. Der Beitrag zeigt, welche Verpflichtungen die W-VO mit sich bringt und verknüpft sie mit nationalem, europäischem und internationalem Recht.
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Chemikalienpolitik
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Umgang mit neuartigen Substanzen neu regeln
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Für neuartige Substanzen wie Mikro- und Nanoplastik ist nach dem Konzept der „Planetaren Grenzen“ die Belastbarkeit überschritten. Der Zielwert Null für die Freisetzung der Substanzen in die Umwelt sei jedoch weder erreichbar noch sinnvoll, da die Menschheit auf deren Dienste angewiesen sei, urteilt ein vom UFZ geleitetes Expert:innenteam im Journal Environmental Science & Technology. Sie schlagen angepasste Zielwerte vor, unterstützt durch die globale Erfassung von Umweltbelastungen.
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Politische Entscheidungsprozesse
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Wie Narrative die Rohstoffpolitik prägen
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Im Jahr 2024 trat der Critical Raw Materials Act in Kraft. Die EU-Verordnung soll die Versorgung Europas mit essenziellen metallischen Rohstoffen sichern und damit auch Unabhängigkeit. Wie das Streben nach Sicherheit Nachhaltigkeitsprinzipien in den Hintergrund gedrängt hat, zeigen UFZ-Forschende im Journal Communications Earth & Environment anhand bestimmter Narrative. Die Studie zeigt zudem Optionen auf, Nachhaltigkeitsprinzipien im politischen Diskurs zu stärken.
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In eigener Sache
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UFZ auch 2026 erfolgreich nach EMAS validiert
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Im Sommer wurde das UFZ bereits zum 22. Mal durch einen externen Gutachter nach dem Umweltmanagementsystem EMAS geprüft – mit Erfolg. Positiv hervorgehoben wurden u.a. der Transfer von Forschungsergebnissen in Gesellschaft und Politik sowie die interne Kommunikation, Bewusstseinsbildung und Beteiligung der Mitarbeitenden am Umweltmanagement. Mit der gleichfalls veröffentlichten Umwelterklärung informiert das UFZ darüber, wie es Maßnahmen zur Verbesserung der Umweltleistung umsetzt.
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Neues Reinigungsverfahren
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"Wie lässt sich PFAS aus Wasser filtern?"
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Ob Outdoor-Jacke, beschichtete Pfanne oder Kosmetik – PFAS sind aufgrund ihrer guten Gebrauchseigenschaften in vielen Produkten verarbeitet. Über verschiedene Pfade gelangen sie dann in die Umwelt, gefährden die menschliche Gesundheit und lassen sich nur schwer entfernen. Den beiden UFZ-Chemikerinnen Dr. Anett Georgi und Dr. Katrin Mackenzie gelingt das jedoch mit ihrem neuen Verfahren. Im detektor.fm-Podcast erklären sie, wie das funktioniert und was noch fehlt, um es marktreif zu machen.
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Die großen Fragen in 10 Minuten
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Wasserkreislauf: „Wo ist unser Wasser hin?“
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Kann man Wasser verbrauchen? Ja, zum Beispiel durch eine Zerlegung in Wasserstoff und Sauerstoff oder durch die Photosynthese von Pflanzen. Fest steht allerdings auch: Wenn man das Wasser auf der Erde vor einer Milliarde Jahren gewogen hätte, hätte die Waage das Gleiche angezeigt wie heute. Der UFZ-Hydrologe Prof. Ralf Merz erklärt, warum Wasser nicht wirklich verschwindet und wie sich Deutschlands Umgang mit dem Wasser in der Landschaft mit Blick auf den Klimawandel verändern muss.
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VIDEO-PODCAST
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„Warum wird die Welt gerade leiser?“
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Warum begreifen wir das Artensterben nicht, obwohl es längst unser Leben verändert? Was hat die Biodiversität mit unserem Alltag zu tun? Wie wichtig sind der Boden und seine ökologischen Prozesse für den Menschen? Warum schützt Natur unsere Psyche? Diese und noch viele Fragen mehr werden im aktuellen Video-Podcast „Hotel Matze“ gestellt – die Antworten darauf gibt die Biodiversitätsforscherin und UFZ-Chefin Prof. Katrin Böhning-Gaese. Und am Ende steht ihr Rat an alle: Raus in die Natur.
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Prof. Beate Escher
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Die UFZ-Umwelttoxikologin erhält vom Europäischen Forschungsrat (ERC) für ihr Projekt ToxSick (From toxic mixtures to disease) einen ERC Advanced Grant. Er ist mit rund 2,5 Mio. Euro dotiert. Im Projekt ToxSick erforscht ein Team um Beate Escher komplexe Gemische von Chemikalien und deren Rolle bei der Ausprägung von sechs Gruppen von Krankheiten – Krebs, Fortpflanzungs- und Stoffwechselstörungen, Immun- und Herz-Kreislauf-Erkrankungen sowie Erkrankungen des Gehirns.
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Helmholtz Environmental Lecture (HEL)
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8. September 2026 I Vortrag und Diskussion I UFZ Leipzig
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Das im Jahr 2025 gegründete Center for the Transformation of Chemistry (CTC) mit Standorten in Delitzsch und Merseburg ist das erste Großforschungszentrum in Deutschland, das sich der Kreislaufwirtschaft in der Chemie widmet. Seine Mission ist, die Transformation der chemischen Industrie voranzutreiben. Prof. Peter Seeberger, Wissenschaftlicher Geschäftsführer des CTC, ist Gast der 23. Ausgabe der HEL. Er gibt einem breiten Publikum Einblick in dieses Vorhaben.
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CBC2026 – Connecting Biodiversity, Climate, and Human Behavior
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21. – 24. September 2026 I Konferenz I UFZ Leipzig
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Der Verlust der biologischen Vielfalt und der Klimawandel zählen zu den größten Bedrohungen für die Menschheit. Mit der Verflechtung von Biodiversität, Klima und menschlichem Verhalten befasst sich die CBC2026-Konferenz. Sie wird von UFZ und Universität Leipzig organisiert, will zum Dialog anregen und Kooperationen fördern.
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Carbon Dioxide Removal
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29. September 2026 I Konferenz I UFZ Leipzig
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Um die Klimaziele zu erreichen, gewinnt die Entnahme von Kohlendioxid aus der Atmosphäre (CDR) an Bedeutung. Allerdings bleibt die gesellschaftliche Einbettung von CDR angesichts vielfältiger Verfahren und unterschiedlicher Bedingungen je nach Technologie eine Herausforderung. Ziel der Konferenz ist es, sich dazu auszutauschen und wissenschaftliche Erkenntnisse mit Industrie und Politik zu verknüpfen.
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„UFZ Planetare Lösungen. Wissen, was wirkt“
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25. November 2026 I UFZ-Jahresempfang I UFZ Leipzig
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Wie können wissenschaftliche Erkenntnisse den Weg in die Praxis finden? Welche Allianzen und Partnerschaften brauchen wir, um tragfähige Lösungen für die großen Umweltkrisen unserer Zeit – den Verlust der biologischen Vielfalt, den Klimawandel und die Umweltverschmutzung – zu entwickeln und umzusetzen? Und was verstehen wir eigentlich unter „planetaren Lösungen“? Zum UFZ-Jahresempfang diskutieren Forschende des UFZ mit Gästen aus Politik und Wirtschaft darüber, wie aus Wissen Wirkung wird.
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SOCIAL MEDIA
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HERAUSGEBER
Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung GmbH - UFZ
Permoserstraße 15, 04318 Leipzig
Text- und Bildredaktion: Susanne Hufe • Benjamin Haerdle • Dr. Reinart Feldmann • Susan Walter-Pantzer • Doris Wolst I Presse- und Öffentlichkeitsarbeit UFZ
Bildnachweise: InOneMedia • MDR • Christian Gelpke • hattaarshavin I AdobeStock • BfN • Annika Jahnke I UFZ • memorycatcher I Pixabay • André Künzelmann I UFZ • Anzhela I AdobeStock • Sebastian Wiedling I UFZ • Hannes Schubert • Hotel Matze
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